Die Ausstellung feiert das Leben in all seinen Formen – als Architektur, als Erlebnisraum, als gemeinsames Tun.
In Kunst, Architektur und Natur wird durch Experimente sichtbar, wie aus einfachen Bausteinen vielschichtige Systeme entstehen. Als Nestbauerin interessiert mich der Nestbau als eine uralte und zugleich intime Kunstform. In ihm wird menschliche Prägung in ihrer ursprünglichsten Weise sichtbar: Wie ordnen wir uns? Wie finden wir Ordnung im Unruhegeist des Alltags? Und wie gestalten wir Räume, in denen Leben wachsen, sich entfalten und miteinander verbunden werden kann? Die Ausstellung lädt zu einer Entdeckungsreise durch die elementaren Bausteine des Nestes ein. Sie richtet den Blick auf „junge Architekten“ und Gestalter, die sich mit Fragen von Klima, Schutz und Wald auseinandersetzen. Sie entwickeln eigene Regeln und Formen des Nestbaus und schaffen daraus neue Lebensräume. So wird das Nest zum Ausgangspunkt einer künstlerischen und architektonischen Untersuchung: als Schutzraum, als Lebensraum, als soziale Struktur und als Ausdruck unseres Bedürfnisses, die Welt zu gestalten und uns in ihr zu verorten. (ATQ. Drakenburg, 27.08.26)
Vernissage: Freitag, 16.10.2026 um 19:00 Uhr
GalerieN: Leinstr. 26, 31582 Nienburg / Sa 11 - 14 Uhr, So 14 - 17 Uhr

